Dr. med. habil. PD Roland Wenzelburger
Facharzt für Neurologie
Privatdozent der Christian-Albrechts-Universität
Klinische Geriatrie im Gebiet der Neurologie
Spezielle Schmerztherapie
Anmeldung: Tel 0431 322 125
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Unsere Schwerpunkte für Diagnostik und Therapie

Neurologische Schlafstörungen, Schnarchen, Schlafapnoe

Über Störungen des Ein- und Durchschlafens (Insomnie) klagt ein erheblicher Teil der Bevölkerung. Nicht selten sind Depressionen die Ursache, die durch psychiatrisch geschulte Ärzte diagnostiziert und behandelt werden. Manchmal sind Probleme beim Schlafen auf inadäquate Umstände zurückzuführen die in speziellen Sprechstunden identifiziert werden. Für die Prophylaxe der Insomnie arbeiten wir mit spezialisierten Psychologen zusammen. Weiterführende Informationen zu diesem Thema finden Sie auf den Seiten der Dipl.-Psychologin Dr. Christiane Gresele. Manchmal finden sich keine Erkrankung bzw. keine dem Schlafen abträglichen Umstände und trotzdem ein gestörter Schlaf (primäre Insomnie). Den Berichten mancher Patienten über Schlafstörungen (bspw. "ich liege die ganze Nacht wach im Bett") wird durch Diagnostik im ambulanten Schlaflabor nachgegangen. Dafür ist keine stationäre Aufnahme mehr notwendig - der gewohnte Tagesablauf muss nicht unterbrochen werden. Für die primäre Insomnie werden medikamentöse Behandlungen angeboten, die nicht mit dem Risiko einer Abhängigkeitsentwicklung belastet sind.

Häufig sind Schlafstörungen die Folge organisch-somatischer Erkrankungen, die rechtzeitig erkannt und behandelt werden müssen. In der gegenwärtig praktizierten Medizin werden Körpervorgänge im Schlaf häufig nicht untersucht und deren Störung werden deshalb erst spät erkannt. So kann eine schlafbezogene Atmungsstörung (SBAS) eine Vielzahl von Erkrankungen begünstigen, wie arterielle Hypertonie, Schlaganfall, Herzrhythmusstörung, koronare Herzerkrankung und Impotenz. Der Patient bemerkt von einer SBAS zunächst nur Symptome wie Tagesmüdigkeit, Leistungsminderung, oder Sekundenschlaf beim Fahren. Sein Schlafpartner berichtet typischerweise über unregelmäßiges Schnarchen und nimmt manchmal auch das Aussetzen der Atmung wahr. Trotzdem ist der Weg zur SBAS-Diagnose und zur langjährig bewährten Therapie oft unnötig lang. Wir stellen hierzu ohne zusätzliche Kosten für den Patienten ein kleines Gerät zur Verfügung, dass in einer Nacht am Körper getragen wird. Mit dieser einfach durchzuführenden Untersuchung (kardiorespiratorische Polygraphie) läßt sich eine Verdachtsdiagnose klären und bei Auffälligkeiten wird die zügige Weiterbehandlung im ambulanten Schlaflabor organisiert, dass heißt, nach der nächtlichen Untersuchung kann der Patient seiner gewohnten Tätigkeit tagsüber nachgehen. Bei erfolgreicher Behandlung des SBAS gehen Tagesmüdigkeit sowie Leistungsminderung zurück. Das Risiko für die genannten Folgeerkrankungen sinkt dabei, wie große Studien zeigten. In internationalen Leitlinien wird ein SBAS-Ausschluß bei Bluthochdruck (essentielle Hypertonie) und bei Schlaganfall oder transitorischer Attacken (TIA) bereits gefordert, da diese Erkrankungen durch Therapie der SBAS gebessert oder teils sogar vermieden werden könnten.

Das Restless-Legs-Syndrom (RLS, "unruhige Beine") ist eine sehr häufige Erkrankung, die oft nicht als solche erkannt wird. Es kann außer die Beine auch andere Körperteile betreffen. Das RLS äußert sich in schwer erträglich Missempfindungen in den Gliedmaßen oder auch am Rumpf, die beim Hinlegen- oder Setzen verstärkt sind und durch Umhergehen oder geistige Aktivität nachlassen. Diese Erkrankung wird häufig als primäre Einschlafstörung verkannt und mit schlafanstossenden (abhängigkeitsgefährdenden) Medikamenten behandelt, die leider teils auch RLS-wirksam sind. Ein RLS kann Folge anderer Erkrankungen sein, die ausgeschlossen werden müssen, unter anderem eine schlafbezogene Atmungsstörung. Da die klassische RLS-Diagnose nicht auf Beobachtung von Symptomen durch den Arzt beruht, sind Fehlschlüsse auf andere Erkrankungen möglich. Wir bieten einen unkomplizierten Test bei Ihnen nachts zu Hause mit einem kleinen Aufzeichnungsgerät, das an den Beinen befestigt wird. In Zweifelsfällen läßt sich durch einen medikamentösen Therapietest (Dopatest) die Diagnose klären. In bestimmten Fällen kann erst eine Diagnostik im Schlaflabor den Befund klären, wobei ein Schlafvideo mit simultane Messung der Beinbewegungen und der Schlafstadien durchgeführt wird. Diese Diagnostik bieten wir im ambulanten Schlaflabor an und koordinieren die Termine.

Epileptische Anfälle treten nicht selten im Schlaf auf. Neben typischen Diagnosen mit durch den Partner beobachteten tonisch-klonischen Abläufen kommen auch schwieriger zu interpretierende Symptome vor. So können Einnässen (Enuresis) im späten Kindesalter, eine morgens blutige Zunge (durch Zungenbiss), das Erwachen mit starkem Muskelkater, oder ein nächtliches bizzares Verhalten Folge epileptischer Anfälle sein. Zur Abklärung bei Verdacht auf nächtliche Anfälle eignen sich bedingt EEG-Geräte, die dem Patienten mit nach Hause gegeben werden. Wir führen als erste diagnostische Stufe in der Praxis die elektroenzephalographische Diagnostik (EEG) durch. Je nach Symptomatik kann auch eine Provokation mit Flickerlicht (ähnlich Discolicht) angewendet werden. Bei entsprechender Indikation führen wir auch in der Praxis die EEG-Diagnostik nach Schlafentzug durch, wobei der Patient vorher eine Nacht wach bleiben muß und zur Untersuchung nicht selbst mit dem PKW fahren darf. Je nach Symptomatik kann auch eine EEG-Diagnostik im ambulanten Schlaflabor durchgeführt werden. Diese hat den Vorteil, dass zum EEG die Bewegungen bei einem fraglichen Anfallsablauf zeitsynchron genau analysiert werden können.

Die Narkolepsie gilt als seltene Erkrankung und ist wegen ihrer vielgestaltigen Symptome nicht leicht zu diagnostizieren. Die meisten Patienten berichten über eine ausgeprägte Tagesmüdigkeit, bei der sie auch in "unpassenden" Situationen unweigerlich einschlafen. Diese Symptomatik kommt aber auch bei anderen, häufigeren Erkrankungen vor (bspw. SBAS, siehe oben), bei denen eine Untersuchung mit einem kleinen Gerät zu Hause die Diagnose meistens klären kann. Manche Patienten mit Narkolepsie berichten über ein plötzliches Zusammensacken für Sekunden, verursacht durch Tonusverlust der Muskulatur (Kataplexie). Wegen der kurzen Attacken kommt es oft nicht zum Sturz und die Bewegung, die auch die Arme oder Schultern betreffen kann, wird als Tic oder andere Verhaltensaufälligksit fehlinterpretiert. Im charakteristischen Fall sind diese Kataplexien auslösbar durch emotionelle Reize, wie Lachen oder Weinen. Seltenere Symptome finden sich während des Erwachens, wo manche Patienten über real anmutende Träume (hypnagoge Halluzinationen) oder eine Unfähigkeit zu Bewegung (Schlaflähmung) berichten. Zur Klärung der Diagnose sind oft aufwendige Untersuchungen im Schlaflabor nachts (EEG, Video) und am Tag (MSLT), sowie ggf. eine Lumbalpunktion notwendig. Wenn notwendig wird die ganze Palette dieser Diagnostik durch die Gemeinschaftspraxis angeboten. Zur Behandlung werden medikamentöse und verhaltenstherapeutische Verfahren kombiniert.

Neurophysiologie (EMG, NLG, EP, MEP-TMS, RTMS, TDCS)
Prophylaxe und Nachbehandlung des Schlaganfalls
Ambulante neurologische Rehabilitation
Bewegungsstörungen wie M. Parkinson, Restless Legs, Tremorerkrankungen
 
   
Zuständig:
Ärztkammer Schleswig-Holstein
Die Berufsbezeichnungen wurden in Deutschland erworben
Berufsordnung für Ärzte: siehe www.arzt.de
Kontakt:

 


 

 
Die folgenden Begriffe beschreiben einen Teil des neurologische Fachgebiets. Sie stellen keine vollständige Leistungsbeschreibung der Praxis dar.
Evidenzbasierte Medizin, Elektromyographie, Myopathie, Myositis, polymyalgia rheumatica, Myasthenie, Lambert-Eaton-Syndrom, MUAP, Nervenleitgeschwindigkeit, NLG, Polyneuropathie, Neuropathie, Vitamin B12-Mangel, Vitamin B1-Mangel, funikuläre Myelose, Kupfermangel-Myelopathie, CIDP, GBS, Guillain-Barree-Syndrom, Nervenkompression, Nervenirritation, N. ulnaris, N. medianus, Karpaltunnel-Syndrom, Carpaltunnel-Syndrom, CTS, N. radialis, N. ischiadicus, Ischias-Schmerz, Ischialgie, Lumbalgie, Kreuzschmerz, Lumbo-Ischialgie, Evozierte Potentiale, SEP, SEPs, somatosensibel evozierte Potentiale, medianus-SEP, ulnaris-SEP, tibialis-SEP, AEP, akustisch evozierte Potentiale, VEP, visuell evozierte Potentiale, Blinkreflex, TMS, transkranielle Magnetstimulation, transcranielle Magnetstimulation, transkortikale Stimulation, transcortikale Stimulation, MEP, MEPs, magnetisch evozierte Potentiale, RTMS, repetitive transkranielle Magnetstimulation, repetitive transcranielle Magnetstimulation, repetitive transcranial magnetic stimulation, nicht-invasive Stimulation, therapeutische rTMS, Elektrotherapie, TDCS, transkranielle Gleichstromstimulation, transcranielle Gleichstromstimulation, transcranial direct current stimulation, Gleichstromstimulation des Gehirns, TDCS bei Schlaganfall, Cortical stimulation, Kortikale Stimulation, DC brain polarization, brain galvanisation, Neuromodulation, Neuroplastizität, Elektrostimulation Gehirn, electrostimulation brain, transcortical DC-currents, kathodale TDCS, anodale TDCS, extracraniale Polarisation, kraniale Galvanistation, DC-Stimulation Gehirn, EEG, Elektroenzephalographie, Photostimulation, Schlafentzug, Schlafentzugs-EEG, dopaminergic modulation, dopaminerge Modulation, Demenz, dementielle Entwicklung, leichtes kognitives Defizit, MCD, mild cognitive defizit, Frontale Dysfunktion, Frontotemporale Demenz, Alzheimer-Demenz, Demenz vom Alzheimertyp, DAT, Gedächtnisstörungen, Mini-mental status scale, mmss, Aphasie, Apraxie, Akalkulie, Neglect, zerebelläres Syndrom, Tremor, Intentionstremor, Ataxie, Haltetremor, Ruhetremor, Blickparese, INO, Opsoklonus, Nystagmus, Ptosis, Augenmuskelparese, Benigner paroysmaler Lagerungsschwindel, BPPV, Neuronitis Vestibularis, Morbus Meniere, Pyramidenbahnsymtom, Hinterstrangsymptom, Querschnittslähmung, Querschnittssyndrom, Conussyndrom, Caudasyndrom, vaskuläre Erkrankungen, Schlaganfall, stroke of unknown origin, cerebrale Ischämie, zerebrale Ischämie, Lyse, Thrombolyse, Hirnblutung, intrazerebrales Hämatom, Dissektion, Gefäßdissektion, Endothel, Intima, Gefäßerkrankung, Duplex, Farb-Doppler, Carotis-Doppler, Karotis-Doppler, intracranielle Gefäße, intrakranielle Gefäße, intracranielle Gefässe, intrakranielle Gefässe, transcranieller Doppler, transkranieller Doppler, Karotis-Doppler, Dopplersonographie, Stenose, Gefäßstenose, Karotisstenose, Carotisstenose, Stenose der A. carotis interna, A. cerebri anterior, A. cerebri posterior, A. basilaris, A. vertebralis, Bluthochdruck, vaskuläre Risikofaktoren, Bluthochdruck, isolierte systolische Hypertonie, Schlafapnoe, schlafbezogene Atmungsstörung, Schnarchen, SBAS, OSAS, nächtliche Atempausen, Atemstillstand, CPAP, NCPAP, BIPAP, Screening, Schlafapnoe-Screening, Kardiorespiratorische Polygraphie, Hypersomnie, Tagesmüdigkeit, Tagesschläfrigkeit, Narkolepsie, Kassenzulassung, Kardiorespiratorische Polysomnographie, Schlaflabor, Schlafanalyse, Insomnie, Restless legs, unruhige Beine, Herzrhythmusstörung, Rhythmusstörung, paroxysmales Vorhofflimmern, Absoluta, absolute Arrhythmie, Vaskulitits, Vorhofflimmern, Lupus erythematodes, M. 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